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Uganda

Uganda - von Winston Churchill einst die Perle Afrikas genannt - ist das wasserreichste Land Ostafrikas und mit seinem Staatsgebiet von 241.000 km² etwa so groß wie die alten Länder der Bundesrepublik Deutschland. Rund 27 Mio. Menschen leben hier, davon allein 1,2 Mio. in der Hauptstadt Kampala. Die Bevölkerung besteht aus 45 verschiedenen ethnischen Gruppen, 85% davon sind Christen, 10% Muslime, 5% sind Anhänger der traditionellen afrikanischen Religionen. Die Amtssprachen sind Englisch und Suaheli.

Die Landschaft Ugandas ist geprägt durch Seen, Urwälder und Savannen. Der Victoria-See ist der größte tropische Binnensee und gleichzeitig zweitgrößter Frischwassersee der Welt. Hier ist auch das Wappentier Ugandas, der Kronenkranich, noch häufig zu sehen. Der höchste Berg des Landes ist mit einer Höhe von 5.110 m der Mount Stanley im Ruwenzori-Gebirge.

Landwirtschaft bildet die Grundlage aller wirtschaftlicher Aktivitäten und ist für ca. 80% der Exporteinnahmen verantwortlich. Hauptausfuhrgut ist Kaffee, aber auch Tee, Tabak und Baumwolle verkaufen sich gut. Daneben gibt es neue Produkte wie Vanille, Honig, Trockenfrüchte und Aloe, die besonders in wirtschaftlich vernachlässigten Gebieten vertrieben werden.

Seit 1986 ist Yoweri Museveni Präsident Ugandas. Seine Regierung hat umfassende Reformen durchgesetzt und die Armutsrate von 67 auf 34% gesenkt. Dennoch gehört das Land nach wie vor zu den 20 ärmsten Ländern der Welt mit einer Lebenserwartung von durchschnittlich 45 Jahren.


Mbale

Mbale liegt im Osten Ugandas, am Fuße des erloschenen Vulkans Mount Elgon. Mit ca. 77.000 Einwohnern ist es eine der größten Städte des Landes und Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts. Mbale wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von europäischen Siedlern gegründet und ist heute das Handelszentrum der Region, insbesondere für Kaffee.

Der Distrikt Mbale besteht zu 92% aus Landbevölkerung. Überwiegend lebt hier die ethnische Gruppe der Bambasa, aber auch Adholas, Etesots, Banyoli und Sabiny sind vertreten. Die Regenzeit ist von März bis Juni, unterbrochen von einer kurzen Trockenperiode im Juli und August, um erneut im September ein zweites Mal einzusetzen. Das Klima ist subtropisch. Die gesamte Landschaft ist geprägt durch den Mount Elgon mit seinen Kratern, seinen tiefen, schmalen Tälern und seinen Bergkämmen.

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